Ausgezeichnet: Unger erhält Europäischen Stahlbaupreis für die ÖAMTC-Zentrale in Wien

Die international tätige Unger Steel Group überzeugte erneut mit herausragenden Stahlkonstruktionen und erhielt kürzlich in Brüssel den Europäischen Stahlbaupreis der European Convention for Constructural Steelwork (ECCS). Ausgezeichnet wurde die ÖAMTC-Zentrale in Wien. Unger nahm diesen renommierten Preis zum vierten Mal entgegen: 2007 prämierte die Jury das erdbebensichere „Bucharest Tower Center“ in Rumänien, 2009 den Bauteil West der Stadtbibliothek „Neue Mitte Lehen“ in Salzburg und 2015 das Rautendach des Wiener Hauptbahnhofs.


Mit dem Europäischen Stahlbaupreis werden im zwei-Jahresabstand Projekte ausgezeichnet, welche die herausragenden Eigenschaften von Stahl in der modernen Architektur verdeutlichen. Diese besondere Auszeichnung ergeht in diesem Jahr abermals an die Unger Gruppe als ausführendes Stahlbauunternehmen. Als weitere Projektbeteiligte sind das Architektenteam pxt, die Tragwerksplaner FCP, sowie der Bauherr ÖAMTC zu nennen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Jahreskongresses der ECCS mit anschließender Gala in Brüssel statt.
„Wir sind stolz darauf, diesen renommierten Preis bereits zum vierten Mal innerhalb von 12 Jahren entgegen nehmen zu dürfen. Dieses multifunktionale Gebäude vom Hubschrauberlandeplatz und Pannendienst, bis zum Reisebüro hat nicht nur für uns als architektonisch anspruchsvolles Prestigeprojekt eine große Bedeutung, sondern bringt vor allem für den ÖAMTC (und dessen Mitglieder bzw. aller Verkehrsteilnehmer) einen wesentlichen Mehrwert.”, so Josef Unger, Geschäftsführer der Unger Steel Group.


Das Besondere am Siegerprojekt ÖAMTC-Zentrale Wien

Das Gebäude ist in Form einer Felge mit fünf „Speichen“ angelegt. Die 230 m lange und beinahe 17 m hohe Ringfassade ist das architektonische Highlight der neuen ÖAMTC-Zentrale und bildet gleichzeitig das verbindende Element, das sich von Speiche zu Speiche erstreckt und somit einerseits als Schutzwand zur Wiener Südosttangente dient, andererseits konnten so die Fluchtwege aus den Büroräumlichkeiten konstruktiv in die Stahlkonstruktion integriert werden. Somit konnten die Tiefen des Bürogebäudes ausgenutzt und die Massivtreppenhäuser kleiner gehalten werden. Die prominent positionierte Stahl-Glaskonstruktion der Ringfassade wurde mittels durchgehendem Einsatz von BIM- (Building Information Modeling) Technologien im Zuge der Ausführungsplanung durch das Zusammenspiel der planenden Architekten, des Tragwerksplaners und der ausführenden Unternehmen umgesetzt. Für die Ringfassade, die Hochgarage, den Hangar, sowie den Heliport zeichnet die international tätige Unger Steel Group aus Oberwart/Österreich verantwortlich.
„Um solche architektonischen Objekte wie die ÖAMTC-Zentrale realisieren zu können, ist Stahl der ideale Werkstoff. Die Konstruktion wirkt schlank und anmutig zugleich und ist dazu noch extrem belastbar. Dieses Projekt war sowohl aus technischer, logistischer als auch aus zeitlicher Perspektive äußerst anspruchsvoll und verlangte insbesondere ein hohes Maß an Lösungskompetenz. Wir sind stolz eine Auszeichnung wie den Europäischen Stahlbaupreis bereits zum vierten Mal entgegennehmen zu dürfen“, erklärt Bernd Mühl, Geschäftsbereichsleiter Stahlbau der Unger Steel Group.


Perfekte Planung und Logistik.

Zahlreiche Experten der Unger Gruppe waren notwendig, um die ehrgeizigen architektonischen Vorgaben mit den bautechnischen Anforderungen in Einklang zu bringen. Durch umfassendes Know-how in sämtlichen Baubereichen, über 60jährige Erfahrung und Kompetenz im Stahlbau und dem Einsatz modernster BIM-Software, konnte das komplexe Projekt in einer logistischen Meisterleistung termingetreu umgesetzt werden.


Über den Europäischen Stahlbaupreis.

Der Europäische Stahlbaupreis wurde 1973 erstmals von der European Convention for Constructural Steelwork ausgelobt. Teilnahmeberechtigt sind Vollmitglieder der ECCS, pro Mitgliedsland wird ein Award vergeben. Ziel des Europäischen Stahlbaupreises ist es, europaweit Aufmerksamkeit für herausragendes Design im Stahlbau zu wecken und die wirtschaftlichen und architektonischen Vorteile von Stahl hervor zu heben. Die Unger Gruppe gewann für die Stahlkonstruktion der ÖAMTC-Zentrale in Wien diese international renommierte Auszeichnung.


Fact Box:

Projekt: ÖAMTC Zentrale Wien
Bauherr: Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC)
Architekt: Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH
Bauzeit: 7 Monate
Leistungen Unger Steel Group: Stahlbau
Fläche: 9.000 qm
Verarbeiteter Stahl: 1.580 to
Gebäudehöhe: 22,5 m


Eröffnungsfeier Thöni: Start frei für das neue hochmoderne Werk in Pfaffenhofen

Die renommierte Tiroler Unternehmensgruppe Thöni, mit Headquarter in Telfs, ist auf die Bereiche Aluminium, Automotive Components, Umwelt Energietechnik, Maschinen- und Anlagenbau sowie Schlauchproduktion spezialisiert.
Die bisherigen Erfolge veranlassten die Geschäftsführung in die Zukunft zu planen, unter anderem mit der Errichtung einer neuen mehrschiffigen Rahmenhalle am Standort Pfaffenhofen, die am 20. September 2019 feierlich in Betrieb genommen wurde.
Mit diesem Projekt wurde eine der größten Industriehallen Westösterreichs realisiert!

Für die rasche sowie professionelle Umsetzung und die termingerechte Fertigstellung für dieses Bauvorhaben wurde die Unger Steel Group als Stahlbauexperte für die Stahlhallenkonstruktion inkl. Kranbahnen sowie Dach- und Wandverkleidungen und Hallenverglasungen mit RWA-Anlagen, Tore und Türen beauftragt.


Termingerecht - Realisation in Rekordzeit:

Die Beauftragung fand im April 2018 statt und nur wenige Wochen später wurde bereits mit dem Bau des neuen Aluminium-Presswerkes begonnen. Aufgrund des äußerst eng gesetzten Zeitrahmens wurden alle notwendigen Arbeiten logistisch höchst präzise getaktet und mit Hochdruck umgesetzt.
„Termintreue wird bei Unger großgeschrieben. Zahlreiche Bauvorhaben haben wir sogar in Rekordzeit und immer zur vollsten Zufriedenheit finalisiert. Es ist uns eine große Freude, das österreichische Erfolgsunternehmen Thöni mit unserem umfassenden Leistungsportfolio bestmöglich zu unterstützen und das Bauvorhaben so zu realisieren, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte.“ - Josef Unger, Geschäftsführer und Eigentümer der Unger Steel Group.

Die Unger Steel Group montierte den ersten Stahlrahmen Mitte Juli 2018 und als Fertigstellungs- bzw. „Halle-Dicht“ Termin war der 21.12.2018 festgelegt.
Somit wurde die Halle inklusive der Gebäudehülle in einer Bauzeit von ca. 23 Wochen umgesetzt! In dieser Rekordzeit wurden ca. 2.800 Tonnen Stahl, ca. 22.500 m² Paneele und ca. 2.500 m² Glas verbaut. Mit den Restarbeiten, unter anderem das Ausrichten der Kranbahnen sowie die Fertigstellung der Verblechungen, wurde nach Weihnachten 2018 begonnen.


Die ausführenden Firmen trotzten der Kälte sowie den Minustemperaturen:

Der „Halle-Dicht“ Termin konnte durch den konsequenten Einsatz moderner BIM-Planung bei der Unger Steel Group, der großen Einsatzbereitschaft sowie dem guten Zusammenspiel der ausführenden Firmen eingehalten werden.

Für die Zukunft konzipiert – Aluminium-Presswerk Pfaffenhofen:

Die ca. 19.000 m² große Halle besteht aus vier Hallenschiffen welche pro Schiff ca. 200 m lang und ca. 20 m breit sind sowie einer Pressenhalle welche ca. 50m lang und ca. 20 m breit ist.

Thöni setzt in Pfaffenhofen ein Produktionswerk um, das in der Aluminiumbranche weltweit seinesgleichen sucht. Hierfür wird erstmalig in eine Aluminiumstrangpresse in Verbindung mit Innenhochdruckumformung, mechanischer Bearbeitung und roboterbedienter Montagelinie investiert. Die Inbetriebnahme des fünften Strangpresswerks erhöht die Produktionskapazität um weitere 20.000 Tonnen pro Jahr. Auch sind mit dieser neuen Anlage Profilquerschnitte herstellbar, welche Thöni im Umfeld der e-Mobilität zu einem hochinteressanten Partner für die Automobilindustrie machen.


Fotos & Bildnachweise.

Thöni Werk Pfaffenhofen
Bildnachweis: Unger Steel Group



FC Bayern Campus grand opening

The new junior training center for the German record champion was officially opened on Monday, 21.08.2017. Numerous prominent personalities attended the event. On 30 hectares, eight soccer pitches were set up for 14 junior teams, a sports hall and a stadium for 2,500 visitors, in which junior teams of the U17 and the U19 play their federal league games.

The Unger Steel Group was responsible for the realization of the constructive steel construction for the new junior training stadium. In just 65 days, 445 tons of steel were installed on a surface area of around 5,950 m². The FC Bayern München was very satisfied with the work of the Unger Steel Group.

ÖAMTC Headquarters Vienna: Unger wins Austrian Steel Design Award 2017

The Unger Steel Group convinced the audience of specialist of the Austrian Steel Construction Fair and received the Austrian Steel Design Award for the new ÖAMTC Headquarters in Vienna on June 9th, 2017.

On the 8th and 9th of June 2017, the 31st Austrian Steel Construction Fair took place at the “Messe Congress Graz” with around 250 participants and more than 30 exhibitors and presented the performance of steel construction on a national and international level. Within the framework of this high-caliber event, outstanding projects are awarded over a two-year period, highlighting the important features of steel in modern architecture. For the fourth time, the Unger Steel Group was able to look forward to the coveted award. In 2007, the jury awarded the architecturally challenging valley station of the Galzigbahn in St. Anton in Tyrol. In 2011, Unger received the Austrian Steel Design Award for the architecturally impressive landing stage for the two Twin City liners in Vienna and in 2013, the spectacular diamond-shaped roof at the Vienna Central Railway Station was awarded.

Unger received “BautechPrize” for the new ÖAMTC-Headquarters

The Unger Steel Group again impressed with outstanding steel constructions and received the Solid BautechPrize in Vienna on May 10th, 2017. The new ÖAMTC-Headquarters in Vienna was awarded with the prize. 

The top view of the building shows a rim of a wheel where each building wing represents one of five spokes. The ring facade, with a length of 230 m and a height of almost 17 m, represents the architectural highlight of the new ÖAMTC-Headquarters and is connecting the spokes. The ring facade is both, a noise barrier and a main escape path. The prominent located steel and glass ring structure of the building was designed by consequent using of BIM (Building Information Modeling) by the architects, the engineers and the executing companies. The Unger Steel Group was responsible for the realization of the steel structure of the ring facade, storey car park, hangar as well as the heliport.

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